STRESS
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Stress (engl. für „Druck, Anspannung“; lat. stringere: „anspannen“) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Stress


Stress?


Gehören Sie zu den Menschen,

- die an sich selbst sehr hohe Erwartungen stellen und unbedingt alles erreichen müssen, was sie sich einmal vorgenommen haben?

- die eigene Fehler nur schwer zugeben können?

- die erwarten, dass andere die gleichen Einstellungen, Wertmaßstäbe usw. haben wie sie selber?

- die Pessimisten sind und zu einer negativen Weltsicht neigen?

- die nie gelernt haben (bzw. denen es schwerfällt oder unangenehm ist) auch einmal „NEIN“ zu sagen?

- die sich selbst immer neue Aufgaben aufbürden oder sich Aufgaben widerspruchslos von anderen zuteilen lassen?

- die meinen, möglichst alle Menschen, mit denen sie tun haben, müssten sie lieben oder zumindest anerkennen?

- die Schwierigkeiten oder Problemen am liebsten aus dem Weg gehen und damit riskieren, dass diese allmählich immer größer werden?

- die meinen, sie müssten sich immer und unter allen Umständen um alles selbst kümmern?

- die sich nicht (oder kaum) vorstellen können, dass andere Menschen eine bestimmte Sache ganz anders erleben und bewerten als sie selber?

- die nicht glauben, dass man sich auch als Erwachsener noch verändern kann („ich bin nun mal so“)?

- die nicht gelernt haben, auf die Warnsignale ihres eigenen Körpers zu achten bzw. diese ignorieren?

- die sich bisher nur selten einmal Gedanken über die Grenzen ihrer eigenen Kräfte gemacht haben?


Überlegen Sie einmal, welche Punkte dieser Aufzählung auf Sie zutreffen könnten. Wichtig: Seien Sie ehrlich zu sich selbst!


Hinter diesen genannten Punkten „verstecken“ sich (Stress-)Situationen, die durch die entsprechende Haltung entstehen können oder verschlimmert werden.

Ein erster Ansatz für Stressbewältigung ist die Bewusstmachung, dass man bestimmte typische Verhaltensweisen und Denkmuster hat. Diese beeinflussen bewusst bzw. unbewusst unser Stressempfinden.



BEISPIELE FÜR STRESS - REDUZIERER

Wenn man eine schwierige Aufgabe lösen muss, dann gibt es viele, die sich selbst Angst machen oder sich einreden, sie schaffen es nicht. Dann geht es meistens auch schlechter, falls man so denkt („self-fullfilling prophecy“ - selbsterfüllende Prophezeiung).

Vermeiden sollte man deshalb Gedanken und Aussprüche wie:
Das kann ich nicht. Das schaffe ich nicht. Das ist zu schwer. Das verstehe ich nicht. Das kapiere ich sowieso nicht. (Dies sind die sogenannten “Mega-Stresser”).


Günstige (gute) Stress-Reduzierer


- Alles halb so schlimm (Bagatellisierung)

- Ich denke an etwas anderes (Ablenkung)

- Erst einmal einen Plan machen (Situationskontrolle)

- Ich muss mich erst in den Griff kriegen (Reaktionskontrolle)

- Ich entspanne mich erst mal (Entspannung)

- Ich mache mir Mut (positive Selbstinstruktion)

- Ich bitte jemanden um Hilfe (Suche nach Unterstützung)

- Schwierige Aufgaben sind eine Herausforderung (Umdeutung)

- Nach einer Pause geht alles besser (Erholung)


Ungünstige (nicht unbedingt hilfreiche) Stress-Reduzierer


- Ich gehe dem Stress lieber aus dem Weg (Vermeidung)

- Nichts wie weg (Flucht)

- Ich igel mich ein (soziale Abkapselung)

- Ich grübel ständig über das Problem (gedankliche Weiterbeschäftigung)

- Ich schaffe das nie (Resignation)

- Ich gehe erst mal in die Luft (Aggression)


In Kursen der Stressbewältigung geht es deshalb auch darum, für sich entsprechende Formulierungen zu finden, die einem helfen, positiv an Aufgaben heranzugehen. Stress kann auch positiv sein: eine bestimmte Aufgabe als Herausforderung sehen.



STRESSBEWÄLTIGUNG

Bedenken Sie: Ob etwas für uns “stressig” ist, das ist eine ganz persönliche, individuelle und situationsabhängige Bewertung! Wenn man selbst meint, Stress zu haben, sollte man nicht nur die Situation betrachten, sondern auch seine entsprechende Haltung und Sichtweise dazu mit einbeziehen. Hierzu gilt dann oft auch: “Wenn ich eine Situation nicht ändern kann, dann muss ich meine Sichtweise ändern”

Schutzfaktoren

Diese Schutzfaktoren können helfen, bei aktuellem Stress die Belastungen für Körper und Psyche zu verringern - und es hilft, um sich selbst zu stärken, damit zukünftigem Stress besser begegnet werden kann.

regelmäßige Bewegung (mindestens viermal pro Woche, jeweils mindestens 15 Minuten, ohne Zeitdruck)

auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten, genussvoll (achtsam) essen

Sport (ohne Überforderung) regelmäßig betreiben

Hobbies gemeinsam pflegen

regelmäßige Ruhepausen einführen oder konsequent praktizieren

Entspannung, Autogenes Training, Meditation in den Tagesablauf integrieren

Lachen (auch einmal über sich selbst) und Weinen können

persönliches Stress-Erleben besprechen, sich austauschen

Gemeinsamkeit (Partnerschaft / Familie) bewusst (er)leben

Feste feiern und zum Höhepunkt werden lassen

gemeinsame Unternehmungen (Ausflüge, Theater, Kino)

Geduld mit sich und anderen haben

zu sich selbst stehen (aber auch bereit sein, an sich zu arbeiten und Dinge zu verändern)

Freundschaften pflegen und fördern

das Immunsystem stärken (Sauna, Kneipp)

ausreichender Schlaf

sich an kleinen Dingen freuen können

sich selbst belohnen und loben

eigene Fehler eingestehen und daran arbeiten

die eigenen Stärken erkennen und fördern

die Haltung der „heiteren Gelassenheit“ immer wieder probieren !


Dieses und vieles mehr lernen Sie in meinen Kursen!









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